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Symptome von Chlamydien

Chlamydien - Krankheit ohne Symptome?

Wer krank ist, fühlt sich nicht gut. Beschwerden, Unwohlsein - alles diese Zeichen deutet man normalerweise als Hinweis darauf, dass der Körper gegen eine Krankheit ankämpft. Wer sich schont oder ggf. einen Arzt besucht, kann Behandlungen beginnen und bestenfalls das Übel schnellstmöglich wieder los werden.
Was aber, wenn man eine Krankheit in sich trägt, die keine Symptome zeigt? Was, wenn diese Krankheit auch noch hochgradig ansteckend ist? Was eine unerkannte Infektion Folgen wie Unfruchtbarkeit oder Kindstot zu Folge haben kann?

 

Habe ich Chlamydien?

Die Chlamydieninfektion kann bis zu ihrer Entdeckung viele Jahre zurückliegen. Abhängig vom Abwehrsystem des Patienten treten die Clamydiensymptome immer mal wieder auf. Mit der richtigen Behandlung kann eine Chlamydieninfektion geheilt werden. Es ist jedoch extremst wichtig zu bedenken, dass schon bestehende Schäden, die durch eine Chlamydieninfektion ausgelöst wurden, nicht wieder rückgängig gemacht werden können!

Wichtig: Ihr Partner muss sich auch behandeln lassen! Nach der Beendigung einer Behandlung sollten sich beide Partner erneut testen lassen um eine Wiederansteckung zu ermeiden.

Chlamydien Symptome bei der Frau

Zwar verläuft eine Chlamydieninfektion oftmals ohne Anzeichen, treten jedoch Chlamydiensymptome auf, sind diese oft schmerzhaft. 80% der Erkrankten spüren und zeigen keine Anzeichen auf eine Chlamydieninfektion, sind jedoch Überträger. Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten sind eine häufige Folge bei Frauen.

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Chlamydien Symptome beim Mann

Chlamydien sind bei Männern weniger erforscht wie bei Frauen. Trotzdem ist das Infektionrisiko groß. Auch bei Männern treten nur selten Chlamydiensymptome auf, Infizierte übertragen das Bakterium allerdings auch ohne eigenen Anzeichen auf die Erkrankung weiter.

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Wo sind Chlamydien?

Chlamydien befallen meist die Genitalien, manchmal aber auch Augen, Hals und innere Organe. Chlamydien leben innerhalb der menschlichen Zellen. Ein Problem ist, dass die regulären Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers Chlamydien nicht mehr erkennt, sobald sie sich in Zellen eingenistet haben. Somit entstehen oft unbemerkt Chlamydien Langzeitschäden. Die Übertragung der Geschlechtskrankheit findet über sexuellen Kontakt statt, kann aber auch über infizierte Finger "weitergereicht" werden.

Schutz durch Verhütung

Kondome und Femidome (Komdome für die Frau) sind der einzig wirksame Schutz vor Geschlechtskrankheiten bei Geschlechtsverkehr, somit also auch vor Chlamydien. Da die Bakterien aber auch durch Tröpfcheninfektion über die Hände verbreitet werden können, schützen Sie nur bei Penetration.

Spekulationen, ob die Einnahme der Pille Einfluss auf die Chlamydieninfektion hat, ist unklar. Sollte ein Schutz bestehen, ist dieser nur äußerste geringfügig vorhanden.

Spiralen können einige Infekte aufhalten, Chlamydien gehören jedoch nicht dazu.

Sobald Sie Chlamydien - oder eine andere Geschlechtskrankheit diagnostiziert bekommen haben, sollten Sie beim Sex besonders vorsichtig sein, sich ggf. auch Verzicht üben. Ansonsten begeben Sie sich und Ihren Partner in einen stehts wiederkehrenden Ansteckungskreislauf. Fragen Sie ggf. Ihren Arzt, welche sexuellen Praktiken ungefährlich sind.

 

Chlamydien und Co.

Studien haben belgt, dass eine gewisse Immunität bei regelmäßigem Kontakt mit dem Bakterium erlangt werden kann (zum Beispiel bei Prostituierten).

Etwa 30% der an Geschlechtskrankheiten leidenden Personen haben noch eine weitere Geschlechtskrankheit. Da die Chlamydieninfektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit die Schleimhäute schwächt, ist es wahrscheinlich, sich weitere Infekte zu fangen.

Gonnorrhoe, auch bekannt als Tripper, ähnelt Clamydien in den Auswirkungen und ist weltweit verbreitet.

Der Gang zum Arzt

Bei Verdacht auf Chlamydien und/oder einer anderen Geschlechtskrankheit sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren!
Hier sollten Sie beachten, etwa 3 Stunden vor der ärztlichen Untersuchung die betroffenen Stellen nicht auszuwaschen. Dies spült Bakterien oberflächlich weg und erschwert eine ärtztliche Diagnose.

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