Meldepflicht bei Geschlechtskrankheiten

Meldepflicht Geschlechtskrankheiten

Für Geschlechtskrankheiten gibt es in Deutschland keine allgemeine Meldepflicht mehr. Manche Geschlechtskrankheiten bilden aber aufgrund ihrer Ansteckungsgefahr eine Ausnahme zu dieser Regel. So sind HIV-Infektionen und Syphilis dem Robert Koch Institut zu melden, allerdings ohne den Namen des Patienten preiszugeben. Nur für akute Fälle von Hepatitis B besteht eine namentliche Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Gerade vor der hochansteckenden Hepatitis B kann man sich effektiv durh eine Impfung schützen, die auch vom Gesundheitsministerium bereits für Jugendliche emfohlen wird. Geschlechtskrankheiten werden in Deutschland unter dem Kürzel STD (Sexually transmitted diseases) registriert.

Für Chlamydien, Gonorrhoe, Genitalherpes und andere sexuell übertragbare Krankheiten besteht in Deutschland keine Meldepflicht. Speziell bei Verdacht auf Chlamydien gibt es auch einen diskreten Schnelltest, den Sie zuhause durchfähren können um sich zu vergewissern, ob eine Chlamydieninfaktion vorliegt. In diesem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

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