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Sexualhygiene - Schutz durch Vorsicht

Die Sexualhygiene ist die Lehre von den gesundheitlichen Aspekten der menschlichen Sexualität. Die Sexualhygiene gehört zu der Sozial- und Präventionsmedizin, ist aber auch wichtig für die Fachbereiche der Gynäkologie, der Urologie und der klinischen Infektion.


Hygienemaßnahmen im Alltag

Infektionen können nicht nur von sexuell übertragenen Bakterien herkommen sondern auch durch mangelnde - oder fehlerhafte Intimhygiene stammen. Da die Genitalien in der nähe des Anus besonders leicht mit Darmbakterien in Berührung kommen, ist gründliche Säuberung nach Toilettengang nötig. Auch können E. coli und ähnliches über Geschlechtsverkehr übertragen werden. Pilzinfektionen und Entzündungen im Unterleib können die Folge sein.

Aufgrund der kürzeren Harnröhre sind Frauen besonders anfällig für solche Erkrankungen. Bei unbeschnittenen Jungen oder Männern stellt das Smegma (Urin- und Spermarückstände) an Eichel und Vorhaut eine potentielle Entzündungsgefahr dar. Zudem ist dieser Bereich bei Männern stark bezüglich einer Infektion an Papilloma Viren gefährdet. Diese werden auch an Sexualpartner übertagen.

Ein gesundes Körperbewusstsein hilft, diese Risiken erst gar nicht zur Gefahr werden zu lassen. Aufklärung - ob im Sexualkundeunterricht in der Schule oder durch Familie ist notwendig um besonders Jugendliche vor Ansteckungen zu bewahren. Hierzu gehören Informationen zu Verhütung und Geschlechtskrankheiten sowie auch Wissen über Körperhygiene.
Weiter ist der hygienische Umgang mit Sexspielzeugen wichtig, damit sich Spaß nicht in unschöne Folgeleiden wandelt. Besonders ist hier auf Reinlichkeit zu achten, wenn mehrere Personen diese Sex Toys nutzen.

 

To does der Intimpflege

 

Frauen sollten bei Brennen, Nässen, Ausfluss oder Knötchen ihren Hausarzt oder Facharzt konsultieren!

Don'ts der weiblichen Intimpflege

Diese Hilfsmittel sind nicht notwendig und können die Scheidenflora schwächen. Dies erhöht die Gefahr an Pilzen und Infektionen zu erkranken.

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