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Info Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten: ein unangenehmes Thema, besonders wenn man betroffen ist. Sexuell übertragbare Krankheiten werden, wie der Name es nahelegt, über Geschlechtsverkehr übertragen. Zudem sind intime Körperregionen betroffen. In den letzten Jahren wägten viele sich in Sicherheit, Krankheiten wie Siphillis und Gonorrhoe (Tripper) schienen in eine ferne Vergangenheit von frivolen Dichtern und degenschwingenden Frauenhelden zu gehören. Eventuell gerade aufgrund einer fälschlicherweise angenommenen Sicherheit sind die Infektionen an dem im Englischen als sexually transmitted diseases (STI) bezeichneten Erkrankungen in den letzten Jahren wieder drastisch angestiegen.

 

Klassische Geschlechtskrankheiten

Diagonose STI

Mit der Diagnose einer Geschlechtskrankheit muss man sein soziales Leben oftmals umkrempeln. Die Frage nach der Ansteckung geht in zwei Richtungen: Wer hat mich angesteckt? Wen habe ich angesteckt? Bei häufig wechelnden Partnern und ungeschützen Geschlechtsverkehr ist die Gefahr groß, die Krankheit unwissentlich verbreitet zu haben. Hierbei sind die Folgen ja nach Auswirkungen der einzelnen Krankheiten unterschiedlich - ungefährlich ist jedoch keine dieser Erkrankungen. Zudem steigert die Infizierung an einer STI die Möglichkeit, an weiteren zu erkranken. Die Schleimhäute des Körpers sind geschwächt und somit anfälliger.
Schwierig sind in diesem Zusammenhang Gefühle der Schuld und Schuldzuweisungen. Selbstbestrafung durch Isolation ist eine häufige Folge, helfen jedoch in keinster Weise. Sich selber und den Partner, ggf. Pflegende über die Auswirkungen und Gefahren der jeweiligen Geschlechtskrankheit zu sensiblisieren, ist im Umgang mit der Krankheit am sinnvollsten. Selbsthilfegruppen können durch Gemeinschaft und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen Kraft und Hoffnung geben.

Gesetzt bezüglich Infektionskrankheiten

Bei Infektionen mit einer STI (sexually transmitted diseases - engl. für Geschlechtskrankheiten) ist in Deutschland der behandelnde Arzt dazu verpflichtet, je nach Erkrankung diese beim Robert Koch Institut oder dem Gesundheitsamt zu melden. Die meisten STI werden ohne Nennung des Patientennamens, also anonym gemeldet.

Informationen über das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen finden Sie in dem PDF-Dokument zum Thema, herausgegeben vom Bund und juris.de.

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Liste Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten gibt es viele, wer eine hat ist meist auch anfälliger für sogenannte Cross-Infektionen, also der Erkrankung an weiteren STI. Wir haben Ihnen einmal eine Liste möglicher Krankheiten plus deren Erreger oder Auslöser zusammengestellt. Zudem finden Sie im folgenden Texte zu den "wichtigsten" Geschlechtskrankheiten.

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Gonorrhö oder Tripper


Gonorhoe ist ein der bekanntesten Geschlechtskrankheiten, meist unter dem Namen Tripper. In den letzten Jahren ist die Zahl der Infektionen wieder stark angestiegen.

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Syphillis (Lues)


Erstmals 1530 erwähnt ist Syphilis eine der bekanntesten STI. Seit Entdeckung des Penicillin gingen die Infektionzahlen zurück doch steigen diese seit den 1990ern wieder an.

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Ulcus molle


Ulcus molle oder auch "weicher Schanker" ist eine seltene aber schmerzhafte Geschlechtskrankheit. Ausgelöst durch Streptobazillen tritt die Infektion meist in tropischen Regionen auf.

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Lymphogranuloma inguinale


Chlamydia trachomatis verursacht diese schmerzhafte Geschlechtskrankheit. Hierzulande ist diese Erkrankung selten, in tropischen Regionen kommt sie häufig vor.

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