Syphilis

Syphilis (Lues)

Syphillis auch Lues, Lues venera, harter Schanker oder Franzosenkrankheit, gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (STI von engl. sexual transmitted infections), der Begriff taucht erstmals 1530 in einem Gedicht von Girolamo Fracastoro auf, in dem eine neuartige Krankheit beschrieben wird. Syphillis wird ducher das Baketerium Treponema pallidum übertragen. Inektion findet über sexuellen Kontakt statt, genau gesagt durch Schleimhautkontakt. Das lateinische Wort lues bedeutet "Seuche" oder "Unheil", der Begriff venereus beduetet "den Geschlechtsverkehr betreffend" und leitet sich her von "Liebeslust" oder "Liebesgenuss" her. Das Bakterium tritt durch winizige Wunden vaginalen, oralen oder analen Schleimhaut oder Haut ein. Besonders gefährlich sind die frühen Infektsionsstadien, da diese hoch ansteckend, zumindest aber ansteckend sind. Trägt man die Krankheit längere Zeit in sich, verringert sich der Grad der Übertragungsgefahr.

Spritzen, Injektionskanülen ect. können die Krankheit übertragen. Da bei Blutspenden alles Blut gesteste wird, besteht hier jedoch keine Gefahr. Die in den frühen Krankheitsphasen auftretenden Geschwüre können jedoch auch ohne Geschlechtsverkehr anstecken.

Syphillis im ersten Stadium zeigt sich durch ein Geschwür an der Stelle, über welche die Bakterien in den Körper gedrungen sind. Die Ränder des Geschwürs sind verhärtet, deshalb auch der Name harter Schanker (Ulcus durum). Dieses Geschwür tritt meist ohne oder mit wenig Schmerzen auf. Es sondert eine farblose Flüssigkeit ab und ist gerötet. Diese Flüssigkeit ist hochgradig ansteckend. In zwei Wochen schwellen die Lymhknoten um die infizierte Stelle an. Jetzt kann ein TPHA-Test eine Infizierung nachweisen. Die Geschwüre heilen oft ohne Behandlung ab, oft wird Syphillis in diesem Stadium nicht erkannt und ignoriert.

Syphillis im zweiten Stadium zeigt oft grippeartige Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Lymphknoten am ganzen Körper sind geschwollen. Ab der 10. Woche zeigt sich ein Hautauschlag, zunächst als rote Punkte, die sich dann aber in kupferfarbene Knoten (Papeln) ändern. Condylomata lata nennen sich die Papeln, welche vermehrt in Hautfalten auftreten. Öffnen sich diese Infketionsstellen ist die dort austretende Flüssigkeit hochgradig infektiös. Weiter (aber selten) kommt es zu Schleimhautveränderungen sowie Haarausfall. Die Veränderungen der Haut verschwinden nach vier Wochen, bleiben sie unbehandelt, kommen sie jedoch in unregelmäßigen Abständen wieder. Syphillis kommt in diesem Stadium für viele Erkrankte zum Stillstand. Es treten keine weiteren Beschwerden auf - der Erreger bleibt jedoch im Körper und ist weiterhin ansteckend!

Von Syphillis im dritten Stadium spricht man nach drei bis fünf Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Bakterium im kompletten Körper des Patienten ausgebreitet und befällt innere Organe. Gummartige Knoten bilden sich (Gummen). Es können sich große Hautgeschwüre bilden. Zwischen Nasenhöhle und Gaumen kann ein Loch entstehen. Der syphellische Knoten an der Hauptschlagader (Aorta) ist besonders gefährlich. Etwa 30 Jahre nach der Infektion kann er zu einer Aussackung der Hauptschlagader führen, die dann leicht reißen kann. Reißt die Aorta verblutet der Patient. Der Erreger ist in diesem Stadium nicht mehr nachweisbar.

Während der Schwangerschaft oder Geburt infizieren an Syphillis erkrankte Mütter oft ihre Kinder. Zudem ist die Gefahr einer Fehlgeburt sowie Tod des Kindes sehr hoch. Die Infizierung des Babys ist aber dem 4. Schwangerschaftsmonats möglich.
Syphillis zeigt viele Symptome. Meist treten zu Beginn Schleimhautgeschwüre und Schwellungen der Lymphknoten auf, die aber keine Schmerzen verursachen. Sobald die Geschlechtskrankheit chronisch wird, befällt Sie die Haut und mehrere Organe. Erreicht die Krankheit das Endstadium, wird das zentrale Nervensystem befallen. Angeborene Syphillis (Lues connata) haben die Kinder, welche nicht aufgrund einer syphellis-bedingten Fehlgeburt sterben. Zeichen ist ein Ausschlag am Haaransatz. Dieser ist fleckig und hat kleine Knötchen, Hautveränderung (plattenförmig) Schwellungen von Leber und Milz sowie zeitweise blutiger Schnupfen. Im 2. Lebensjahr spricht man von eier Lues connata tarda. Kennzeichen sind Hornhautentzündunge, Innenohrschwerhörigkeit und tonnenförmige Schneidezähne (Hutchinsons-Trias) und evtl. eine Sattelnase.

 

Syphillis wird hauptsächlich durch den Nachweis von Antikörpern erstellt. Eine Behandlung ist möglich und effektiv mit Antibiotika möglich. So gingen die Zahlen der Erkrankungen mit der Erfindung von Penicillin und co. stark zurück. Wie eine vielzahl von Geschlechtskrankheiten stieg mit Beginn der 1990er Jahre die Zahl der Infektionen jedoch wieder an. Im Jahr 1999 lag die Zahl der Neuinfektionen bei 12. Millionen weltweit, 90% davon in Entwicklungsländern. In Industrieländern ist die Infektionsrate in Städten am höchsten, 85% davon sind Männer.

Neurolues bezeichnet neuroligische Störungen, die bei etws 20% der Erkrankten 10 bis 20 Jahre nach der Infektion auftreten. Hier tritt eine chronische Hirnhautentzündung auf (siphellis cerebrospinalis).

 

Syphillis wird duch das Bakterium Treponema pallidum suspecies pallidum verursacht. Es kann nur im Wirt seine fatale Wirkung entfachen, auch gesunde Zellen können erkranken.

Das Infektionsschutzgesetzt schreibt vor, eine aktive Erkrankung an Syphillis ohne Nennung des Namens der betreffenden Person, also anonym, zu melden.
Eine Behandlung durch Penicillin ist möglich. Die Erreger vermehren sich langsam, deshalb ist eine Behandlungsdauer von 10 bis 21 Tagen nötig. Therapiekontrollen sollten zu Beginn eimal im Viertljahr stattfinden, später jährlich. Im Falle einer Schwangerschaft sollte monatlich kontrolliert werden.

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